Erfolgreicher Widerstand für die Villa Galgenberg

13. September 2016  Berichte, Presse

 

Erfolgreicher Widerstand für die Villa Galgenberg

Nürtingen: Dank des Amtsgerichts konnte am Freitag die drohende Obdachlosigkeit für die Bewohner der Villa Galgenberg zunächst abgewendet und damit der Fortbestand des linken Wohnprojekts gesichert werden.

 

Seit bald einem Jahrzehnt gestalten die BewohnerInnen alternatives und nachhaltiges Zusammenleben, pflanzen Obst und Gemüse an und teilen mit anderen über Food-sharing und Umsonstladen.

Seit 2014 macht der OB Heirich der Villa das Leben schwer. Der OB Heirich kaufte die Villa zu einem überhöhten Preis, ohne die notwendige Zustimmung des Gemeiderates zu diesem Kauf einzuholen. Die langjährigen BewohnerInnen sollten nun nach den Vorstellungen des OB Konditionen akzeptieren, die nicht tragbar waren und folglich am letzten Freitag vor Gericht keinen Bestand hatten.

DIE LINKE begrüßt die einstweilige Gerichtsentscheidung, gratuliert den BewohnerInnen zum Etappensieg und bedankt sich für die zahllosen UnterstützerInnen, die mit ihrer Petitionsunterschrift zu diesem Erfolg beigetragen haben.

„Jetzt gilt es die damaligen Vorgänge lückenlos aufzuklären bzw. diese Gerüchte, der Kauf der Stadt wäre überteuert und unwirtschaftlich gewesen, zu entkräften,“ erwartet Christopher Stökl, Sprecher des Ortsverbands DIE LINKE Nürtingen und fordert den Oberbürgermeister auf, von weiteren Repressionen gegenüber der Villa Galgenberg abzusehen!

 

 


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