Presse

„Nette“ Aussichten

09. Februar 2016  Positionen, Presse

„Nette“ Aussichten
Jetzt wir es für jeden spürbar, die Stadt hat kein Geld für die dringendsten Bedürfnisse. Ursprünglich war die nette Toilette als Alternative zur öffentlichen Toilette gedacht, nun aber sieht sich die Stadtverwaltung nicht mehr in Lage 1000 Euro im Monat zur Verfügung zu stellen.
Die gleichen Parteien und manchmal sogar die gleichen Personen, die uns alles mögliche versprechen, sehen sich in Kirchheim nicht mal der Lage ein öffentliches Toiletten-Angebot sicherzustellen.
Armes Kirchheim, wenn die Konzepte der Zukunft so aussehen.
Aber das ist der Preis, wenn die Vertreter von SPD, CDU, FDP und Grüne sich in ihren Landtags- und Bundestagsfraktionen nicht trauen, sich für eine Besteuerung der Konzerne und Millionäre einzusetzen.

Heinrich Brinker, Die Linke

Leserbrief zum Angriff auf die Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen am 28.01.2016

07. Februar 2016  Positionen, Presse

Leserbrief zum Angriff auf die Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen am 28.01.2016

Verständlicherweise sind wir und auch unsere neu zugezogenen Mitmenschen schockiert über diesen Anschlag. Offensichtlich haben kriminelle „Bastler“ sich hier eine einsatzbereite Handgra-nate besorgt und diese aber nicht zur Detonation gebracht. Es sollte wohl gezeigt werden, dass die Attentäter noch über mehr Handgranaten verfügen. Für den „Normalbürger“ ist dies völlig unver-ständlich. Ganzen Beitrag lesen »

Falsch gemischt – Pech gehabt!

07. Februar 2016  Positionen, Presse

Falsch gemischt – Pech gehabt!

Für wen wurde dieser Artikel eigentlich geschrieben? Man könnte den Eindruck haben, alle Deutschen beschäftigen sich mit der optimalen Anlage ihres Vermögens.

Aber: 50% aller Bundesbürger besitzen überhaupt kein Nettovermögen, die unteren 10% nur Schulden. Für diese bleibt offensichtlich nichts mehr zu mischen.

Warum also dieser Artikel? Kann es sein, dass dem Leser vorgegaukelt werden soll, das 5,1 Billionen Euro auf den Sparkonten der „normalen“ Bundesbürger liegen?

Fakt ist, dass die reiche Oberschicht, dass sind 20% der Bundesbürger, über 80% des Nettovermögens besitzen. Diese Oberschicht hat ein Problem: wohin mit dem vielen Geld.

Statt der Ratschläge aus der Zeitung hätte ich folgende Idee: Angesichts der finanziellen Engpässe beim Wohnungsbau, Bildung und anderen sozialer Projekte könnten diese Reichen doch 5% ihres Vermögens hier sinnvoll investieren.

Das wäre mit Sicherheit krisenfest und mit dauerhaftem Ertrag für uns Alle investiert.

 

Heinrich Brinker

Keine Rendite mit der Miete

07. Februar 2016  Aktionen, Presse

Keine Rendite mit der Miete!

Zum Teil überrascht reagierten die Zuschauer auf den Film Die Mietrebellen, der von der Kirchheimer Linken am Sonntag im Tyroler gezeigt wurde. Einigen wurde klar, das die Krise auf dem Wohnungssektor nicht etwa durch die Flüchtlinge hervorgerufen wurde. Wie Heinrich Brinker, Landtagswahlkandidat der Linken aus Kirchheim betonte, wurde der Film, der Ereignisse und Menschen aus dem Berlin der Jahre 2012 und -13 zeigt, gerade deswegen ausgesucht um noch einmal in Erinnerung zu rufen, dass der Verdrängungsprozess sozial schwacher Menschen auf dem Wohnungsmarkt schon lange vonstatten geht. In berührender Weise wurden die betroffenen Menschen gezeigt und ihr oft aussichtsloser Kampf gegen Mietwucher und Zwangsräumung. Ganzen Beitrag lesen »

Podiumsdiskussion ohne Linke

07. Februar 2016  Positionen, Presse

mit Erstaunen und mit Enttäuschung habe ich festgestellt, dass sich die Radaktion der Nürtinger Zeitung scheinbar geeinigt hat, nur die „Kandidaten der vier im Landtag vertretenen Parteien“ zu einer Podiumsdiskussion einzuladen.

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Das heimliche Schulgeld

29. Januar 2016  Positionen, Presse

Das heimliche Schulgeld
Private Nachhilfe ist nicht nur ein Ausdruck für die Fehlleistungen des bundesdeutschen Bildungssystems, sondern es belastet Kinder und Jugendliche zusätzlich. Die 900 Millionen Euro, die für private Nachhilfe ausgegeben werden sind heimliches Schulgeld.
Wenn 14 Prozent der Schülerinnen und Schüler Nachhilfe in Anspruch nehmen müssen, stimmt etwas nicht mit dem Schulsystem. Es ist auch bezeichnend, dass Ganztagsschulen das besser hinkriegen. Ein stressarmer strukturierter Schultag kann besser auf unterschiedliche Lerntempi Rücksicht nehmen als die vollgestopfte  Halbtagsschule. Außerdem helfen andere Lernstrategien, bei denen mehr in kleineren Lerngruppen gemeinsam gelernt wird, individuelle Förderung praktiziert und Unterschiedlichkeit als Chance für alle begriffen werden. Teure private Nachhilfe wird dann unnötig. Dafür aber brauchen wir gut ausgestattete Schulen mit modernen Unterrichtsmitteln und ausreichend Lehrkräften.
Heinrich Brinker, Die Linke Kirchheim

Miltär am Limit – Gott sei Dank!

29. Januar 2016  Positionen, Presse

Miltär am Limit – Gott sei Dank!
Und wieder wird das Lied der leidenden Bundeswehr gesungen. Wenn man den letzten Medienberichten Glauben schenken soll, dann ist mit der Bundeswehr nicht viel los. Flugzeuge fliegen nicht, Schiffe schwimmen nicht, Maschinengewehre treffen nicht. Kaum zu glauben, dass Deutschland das überlebt hat. Aber jetzt haben SPD und CDU erkannt, dass dringend investiert werden muss. 130 Mrd. zusätzlich, kein Problem.
Wie war das noch mit der Finanzierung der Flüchtlinge? Kein Geld für die Kommunen. Fluchtursachen bekämpfen? Friedliche Konfliktlösung ? Fehlanzeige.
130 Milliarden Euro. für humanitäre Lösungen sind das Gebot der Stunde, um langfristig Fluchtursachen zu bekämpfen.
Heinrich Brinker, Die Linke Kirchheim

2,2 MillionenEuro Unterkunftskosten von Hartz-IV-Haushalten in Kreis Esslingen in 2014 nicht von Jobcentern gedeckt

29. Januar 2016  Positionen, Presse

2,2 MillionenEuro Unterkunftskosten von Hartz-IV-Haushalten in Kreis Esslingen in 2014 nicht von Jobcentern gedeckt
„Wohnen gehört zu den sozialen Grundrechten. Die Deckung der Wohnkosten von Hartz-IV-Leistungsberechtigten ist die Aufgabe der Jobcenter. Diese werden zu Lasten der Betroffenen nur unzureichend erfüllt. Nach Auswertung von Daten der Bundesagentur für Arbeit (Statistik) durch DIE LINKE ergibt sich, dass auch in Esslingen Hartz-IV-Leistungsberechtigte 224 Euro ihrer Wohnkosten nicht von den Jobcentern finanziert bekommen. Sie müssen also jeden Monat zusätzlich 19 Euro selber aus den Regelleistungen aufbringen. Dies geht zu Lasten der Mittel, die eigentlich der Sicherung ihres Lebensunterhalts dienen sollen. Die Unterdeckung des Existenzminimums ist leider auch bei uns in Esslingen alltägliche Realität,“ erklärt Heinrich, Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKE im Kreis Esslingen.

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Neue Wohngebiete in Kirchheim, Leserbrief, Teckbote

29. Januar 2016  Positionen, Presse

Neue Wohngebiete in Kirchheim, Leserbrief, Teckbote
Auch in einem reichen Bundesland wie Baden Württemberg steigt die Armutsquote beständig, wie der Paritätische Wohlfahrtsverband ermittelte.

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05. Januar 2016  Positionen, Presse

Kostenfreie Sprachkurse für alle Flüchtlinge

Es scheint Allgemeingut zu sein, dass Flüchtlinge Deutsch lernen sollen oder lernen müssen. Im Landkreis verfährt die Bundesagentur für Arbeit jedoch sehr unterschiedlich. Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Iran können kostenlos ein Kursangbeot über 300 Stunden besuchen. Flüchtlinge aus Gambia, Tunesien und Algerien müssen 50 Euro selbst bezahlen. Dies ist eine große Summe, denn Flüchtlinge erhalten je nach Situation zwischen 143 und 216 Euro. Ganzen Beitrag lesen »